Soziale Netzwerke im 21. Jahrhundert

Sie sind ein fester Bestandteil unseres modernen, von Internet und digitalen Medien geprägten Lebens und gehören für viele von uns zum alltäglichen Leben dazu. Soziale Netzwerke, wie facebook.de, wer-kennt-wen.de und studivz.de, sind einerseits eine gute Möglichkeit, mit alten Freunden in Kontakt zu bleiben, andererseits eignen sie sich auch hervorragend für Networking in der Praxis. Nicht zu leugnen ist aber auch, dass diese Plattformen bei einem leichtfertigen Umgang mit den eigenen Daten und privaten Fotos schnell ihre negativen Seiten aufzeigen können.


Vor dem Chef mit der Bierflasche in der Hand auf einer Party?
Unter Freunden neigt man schnell dazu, auch private Details und Vorlieben von sich preiszugeben. In der Zeit, die man zusammen verbringt, darf es dann auch gerne etwas spaßiger zugehen und Urlaubsbilder zeugen von langen Nächten. An sich ist das ja nicht verwerflich. Man sollte aber beachten, dass Plattformen wie Facebook und dort veröffentlichte private Bilder unter Umständen nicht nur den eigenen Freunden zugänglich sind. Viele Personaler sind daran interessiert, wie sich Bewerber dort präsentieren, um sich einen Eindruck von ihnen und ihrer Seriosität zu verschaffen. Doch nicht nur peinliche Urlaubsfotos im Internet können dem Nutzer schaden, auch zu private Informationen werden oftmals zu leichtfertig preisgegeben. Absatzorientierte Firmen können hierdurch die Vorlieben ihrer potenziellen Kunden herausfinden und auch andere Menschen können Nutzer ohne deren Wissen näher kennenlernen, als ihnen manchmal lieb ist.

Mit etwas Vorsicht und Bedacht sind soziale Netzwerke aber eine wunderbare Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen, ohne dafür das Telefon in die Hand nehmen zu müssen. Networking in der Praxis funktioniert ebenso, wenn man sich richtig zu präsentieren weiß.

Bildquelle: nischenThema @ flickr