Die Zukunft Europas im 21. Jahrhundert In Zeiten fortschreitender Technisierung und einer global vernetzten Welt stolpert man immer wieder über den Begriff der Globalisierung: Die Welt rückt näher zusammen, Märkte sind über die Grenzen von Kontinenten hinweg miteinander verbunden.
Was der Geschäftswelt, trotz bekannter Gefahren im Großen und Ganzen gefällt, macht dem ‘kleinen Mann’ oftmals Angst. So berichtete die Presse im Zuge des Wegfalls von Grenzkontrollen an den Ostgrenzen oft von möglichen Gefahren: Raub und Diebstahl in den grenznahen Gebieten und vereinfachte Möglichkeiten für Schmuggel waren nur 3 der Aspekte. Gerade in Zeiten der europäischen Finanzkrise wird die Zukunft Europas von vielen Beobachtern negativ gesehen. So sind insbesondere die wirtschaftsnahen Parteien für einen Ausschluss von verschuldeten Euroländern aus der Eurozone, da diese die Gefahr einer Staatspleite für alle anderen Euroländer erhöhen. Außerdem wird immer wieder vor einem Zerfall der Eurozone gewarnt. Dies könnte natürlich immense Folgen für die Zukunft Europas haben. Schon jetzt ist die Tendenz zur Nationalisierung, z.B. zur Abschottung der einheimischen Märkte, zu beobachten. Außerdem wird die gestiegene Leistungsfähigkeit der Schwellenländer wie Indien, China und Brasilien als Problem für die einheimische Wirtschaft gesehen. Hierbei muss man festhalten, dass die Wirtschaft – nicht zuletzt aufgrund der Globalisierung – zusammenhängt.
Der Aufstieg und Fall von Wirtschaftsleistungen eines Landes ist immer mit dem Aufstieg und Fall eines anderen Landes verbunden. Mit gezielten politischen Eingriffen kann diesem Effekt aber in gewissem Maße entgegengewirkt werden. Ein negatives Erlebnis widerrum kann gegenteilige Effekte auslösen. So wie es zurzeit aussieht, muss sich Europa auf ein paar harte Jahre vorbereiten, wobei Deutschland im aktuellen Vergleich noch sehr gut dasteht.
Bildquelle: Septem Trionis @ flickr